konzert #88: mad caddies, brian fallon & the crows, leftöver crack, heisskalt, nofx @ and there come the wolves in wiesen | 23.08.2016

nachdem der erste tag am „and there come the wolves festival“ so schön war, konnte ich es kaum erwarten nach der arbeit meine sachen zu packen und erneut ins burgenland nach wiesen zu tuckern. ich war mir zwar nicht sicher, welche band mein musikalisches highlight werden würde, aber schon allein weil freunde dort waren, die ich nicht alle tage zu gesicht bekomme, war’s der ganze weite weg wert.

pünktlich um 20 uhr war ich vor ort und stürmte gleich mal in die vorderen reihen während die mad caddies spielten. diese truppe hatte ich erst letztes jahr am fm4 frequency festival gesehen, daher war mein verlangen nach ihrer performance nicht allzu groß. dennoch: sie lieferten wunderbare hintergrundmusik für einen ersten rundgang übers gelände und für die ersten drinks mit den anwesenden freunden. wie man vermuten kann, hab ich danach nicht mehr allzuviel mitbekommen außer hübschen, unaufdringlichen ska. besonders in erinnerung blieb mir aber der song „monkeys“ – weil der fetziger war und mich an meine jugend erinnerte. hach, seufz.

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die zeit verging rasend schnell, ich war so in gespräche mit alten bekannten vertieft, dass ich völlig auf die lückenfüller-band auf der second stage vergaß und es dann schon wieder zeit wurde für die nächste band auf der main stage: „brian fallon & the crows“. ich muss ehrlich dazu sagen, mir ist brian fallon höchst unsympathisch, weil seine stimmfarbe in meinen gehirnwindungen irgendwie immer ein bisschen kopfweh auslöst – sorry. dennoch versuchte ich dem gig etwas zu folgen und halbwegs objektiv zu werten – nur war das wirklich wirklich wirklich schwer. seine ansagen versuchte er lustig zu gestalten, nur waren sie es halt leider überhaupt nicht. der sound klang abgedroschen wie ein altes bryan-adams-lied. und vermutlich war nicht nur ich dieser meinung. die besucher strömten nur so davon, lediglich eine kleine traube an hardcore-fans blieb dem sänger und seiner musikkapelle erhalten.

natürlich wurde ich neugierig, wohin verschwanden denn die ganzen menschen? ich entschied dem ganzen auf den grund zu gehen und der masse zu folgen. und was glaubt ihr wohin mich die spur führte?

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ich landete bei der second stage, wo sonst! „leftöver crack“ bespielten die gastrohalle und klauten dem brian fallon einfach dreiviertel seines publikums. ziemlich frech, aber auch verdient. denn die herrschaften machten stimmung, brachten die masse zum tanzen und klangen viel frischer als es diese andere band auf der anderen bühne jemals schaffen würde.

die nähe zur essensmeile musste ausgenutzt werden, dukaten-chips wurden geholt. in wiesen einfach die pflicht-speise schlechthin. während ich gemeinsam mit einer bekannten am kartoffelgericht knabberte, war die menschenmasse rund um uns immer noch bewegungsfreudig und konnte zu den sommerhaften skapunk-tunes einfach nicht still stehen.

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ich und meine kompanen blieben weiterhin bei der second stage und warteten auf „heisskalt“. eine deutsche punktruppe, die ich eigentlich eh schon mal sehen wollte, es aber irgendwie nie dazu kam. nun ja, die gelegenheit war ja jetzt zum greifen nahe. die motivation seitens der band war da, zumindest war ich mal wieder erstaunt, wie sehr sich manche gruppen mühe geben, soviel wie möglich auf der bühne herumzuwirbeln und ihre körper zu verrenken. das war schon sehr beeindruckend. aber sonst fühlte sich der auftrit für mich eher ernüchternd an. ausser den dance-moves und der straighten mukke war da für mich persönlich nicht viel spannendes.

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nofx sind eine band, die eigentlich schon zweitwohnsitz in österreich angeben könnten. derart oft werden sie für festivals gebucht, das können nur noch volbeat und die toten hosen toppen. mein bedarf an nofx war eigentlich für dieses jahr schon gedeckt, denn bereits am nova rock festival durfte ich ihnen lauschen. nun gut, aber weil ich ja schon mal da war, sah ich mir das spektakel natürlich an.

und ein spektakel war es! fat mike glänzte im schwarzen seidenkleid und der rest der band mit hübsch polierten instrumenten. sofort war zu erkennen, dass sich die meisten tatsächlich nur für diesen haufen interessierten und ihren auftritt angemessen feierten. aber eine lustige truppe mit noch lustigeren einfällen, wie zum beispiel einen nachtfalter zu fangen, ihn der menge zu präsentieren und dann wieder frei zu lassen, kann man halt nur zelebrieren.

der zweite teil ihrer show war für mich der ansprechendste. natürlich lag das auch and der songauswahl: „idiots are taking over“, „eat the meek“ und „franco unamerican“ beinahe unmittelbar hintereinander – kein wunder, dass der auftritt der band vermutlich von mehreren leuten das prädikat „grandios“ erhalten hat.

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ich blieb noch für einige songs bei der second stage und der dort performenden band „karaoke bash“ (unterhalb ein video, welches ich gefilmt hab) und trat dann die heimreise nach wien an. auch der zweite tag war gelungen, wenn auch mit viel wenigeren leuten und mit vergleichsweise schwächerem line up. aber man muss ehrlicherweise sagen: die aftershowparty mit dem karaoke bash allein war schon grund genug, das gelände auch am letzten tag zu betreten!

konzert 87: millencolin, clutch, enter shikari, donots, sum41 @ and there come the wolves in wiesen | 22.08.2016

zugegeben, es war nicht sehr einfach mit dem „and there come the wolves festival“. eine festivität in dem ausmaß an einem montag und dienstag anzusetzen war vermutlich nicht nur für die veranstalter eine herausforderung, sondern auch fürs publikum. eben spontan hinfahren war wohl nicht bei vielen der fall, man musste voraus planen und sich urlaub nehmen. in meinem fall unmöglich – mir blieb nur eines übrig: immer nach der arbeit hinfahren und in der nacht wieder zurück nach wien.

und hier gesellte sich das nächste problem hinzu: auto organisieren? oder doch öffentlich mit bahn und bus an- und abreisen? da mir das alles ein bisschen zu unsicher mit dem rückfahrtsbus war (und leider auch nicht im voraus buchbar war) entschied ich mich, mir ein auto zu organisieren.

montags um kurz vor 19 uhr machte ich mich mit dem auto meiner schwester (vielen vielen lieben dank claudia!) auf den weg ins burgenland und kam irgendwann knapp vor 20 uhr an. rechtzeitig zum showstart von „millencolin“ war ich dann auch vor der bühne. perfektes timing würd ich mal sagen. nachdem ich einige fotos geschossen hatte, sah ich mich um, suchte meine freunde und war eigentlich dann schon erstaunt, wieviele leute anwesend waren. und das an einem montag. diese tatsache bestätigte nur wieder meinen eindruck, dass punkrock-fans die treuesten sind und sie ein festival unter der woche am ehesten annehmen, im gegensatz zu hörern anderer musikgenres.

zurück zum konzert – millencolin waren also on stage, rockten standfest, heizten gut ein, aber ohne funken zu versprühen. es war nicht schlecht, was sie auf der bühne fabrizierten, aber eben auch nicht weltbewegend. „no cigar“ am ende des sets ließ nochmal ein positives gefühl aufkommen, aber sonst war es eher mittelmaß. das konnte die truppe echt schon mal besser.

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ich holte mir was zu essen und im vorbeigehen schaute ich auch bei clutch auf der second stage vorbei. diese band hatte ich mir extra im vorhinein angehört und fand sie eigentlich ganz okay. aber trotzdem sind aufnahmen nie das gleiche wie ein live-auftritt. ich weiß nicht was ich eigentlich erwartet hatte, aber es war mir irgendwie zuviel 0815-rock für alte männer, zu verwaschen, zu verzerrt. deswegen suchte ich wieder nach meinen freunden und nutzte die zeit zum plaudern.

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bei „enter shikari“ wusste ich, dass sie nicht ganz mein fall wären, aber dass sie eben wahnsinnig fette bühnenshows abliefern. deswegen sah ich mir das ganze an und war sehr geflasht. wieviel energie ein frontmann eigentlich haben kann?! unglaublich. er war ein mensch gewordener wirbelsturm, der die lyrics in das mikro brüllte und keinen stein auf dem anderen ließ. vor allem sein synthesizer wurde nicht nur einmal umgestellt, und wenn er die mittel gehabt hätte, wären seine bandkollegen samt instumente wohl auch in andere positionen geraten. selbst wenn ich nur vom song „no sleep tonight“ fan bin und ich alle anderen nummern eher nicht so mag, muss ich mir eingestehen: auf der bühne haben sie es einfach drauf.

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ich wechselte wieder zur anderen bühne, denn die „donots“ waren als nächstes an der reihe. eine gefühlte ewigkeit hatte ich die band schon nicht mehr gesehen und war sehr gespannt – vor allem auf das neue, deutschsprachige material. und schon nach wenigen songs war mir klar: da müssen sich selbst die headliner auf der mainstage warm anziehen um das zu toppen, was die donots da gezeigt haben!

wie ein ausbrechender vulkan legten sie alles in schutt und asche, stillstand war ein fremdwort. auch im publikum: mehrere menschen crowdsurften gleichzeitig, gefolgt von einem circle pit, der nochmal bewies, wieviel bewegung sich in der musik und der liveshow der donots befand. das set aus neuen und alten hits fügte sich wunderbar zusammen, es machte nichts aus, dass den deutschsprachigen songs alte klassiker wie „whatever happened to the 80s“ folgten. besonders schön fand ich die nummer „stop the clocks“ – das ließ mich kurz innehalten und bewusst werden, was für einen tollen abend ich auf dem „and there come the wolves festival“ verbringen durfte.

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ehrlich gesagt, die donots legten die messlatte so dermaßen hoch, dass ich fast schon zweifelte, ob „sum 41“ da annähernd rankommen könnten. aber nach den ersten paar songs war klar: können sie, und wie! ich hatte schon wieder ganz vergessen, wie gut diese formation sich auf bühnen präsentiert. sänger deryick war nicht nur für vocals und gitarre zuständig, nein, er war auch entertainer und das auf der gesamten linie!

vorbildhafte interaktion fand bereits während der ersten paar minuten statt, da holte er schon menschen auf die bühne, die sich den gesamten gig vom bühnerand ansehen durften. feinster pop-punk kam einem zu ohren, hit-technisch blieben keine wünsche offen. wer angst hatte immer gleichen einheitsbrei hören zu müssen, wurde eines besseren belehrt: ein drum-solo sorgte für abwechslung, ebenso wie eine obligatorische ballade.

zu beginn des sets war es einem vielleicht wirklich noch ein bisschen peinlich, sich als sum 41 fan zu outen, aber spätestens als das publikum überhaupt nicht mehr aufhörte, circle pits zu starten und immer wieder crowd-zu-surfen und man erkannte, dass die band einfach wirklich erste sahne war und wirklich alle in ihren bann zog. ab da wurden selbst die steifsten menschen in der menge zu pubertierenden 15-jährigen. songs wie „motivation“ und „makes no difference“ setzten dem ganzen noch die krone auf und die gesamte meute hatte ausnahmslos ein zufriedenes lächeln im gesicht. nur, das war immer noch nicht alles!

das absolute grande finale folgte noch: ein queen-cover des songs „we will rock you“ gefolgt von „still waiting“, „in too deep“ und „fat lip“. mehr awesomeness geht eigentlich gar nicht. und sogar da schafften es sum 41 sich nochmal selbst zu übertreffen: sie spendierten den wiesen-besuchern noch eine portion konfettiregen. mehr pop-punk, mehr fabelhaftigkeit, mehr noch-mal-16-sein geht gar nicht. sum 41 haben bewiesen, dass ihre musik in kombination mit ihrer live-show ein verdammter jungbrunnen ist.

und weil nach dem sum 41 – gig plötzlich nicht-mehr-vorhanden-geglaubte-energien freigemacht wurden, verschlug es auch noch einen großteil der menschenmasse zur second stage und der aftershowparty mit dem karaoke bash. zugegeben: mit diesem programm am ersten festivaltag haben die veranstalter genau den geschmack des publikums getroffen. und meinen auch. weswegen ich mir auch schwer tat, mich von der location und der feucht-fröhlichen party zu lösen. aber ich musste nachhause ins bett und am nächsten tag wieder in die arbeit – dennoch: perfekter erster tag am „and there come the wolves festival“.

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auch wenn die temperaturen noch eine andere sprache sprechen, man kann trotzdem sagen: tschüss sommer, hallo konzertherbst! mit vollem dampf voraus starten wir in eine woche voller wunderbarer gigs.

gleich am montag gibts zwei konzerte auf die ohren. zum einen „us girls“ im rhiz (hörprobe hier) und zum anderen die „wiener pistols“ im bach (wer sich reinhören möchte, kann das hier tun). freunde des verwaschenen sounds dürfen sich freuen!

uiui, reserviert euch besser früher als später einen platz im museumsquartier, denn „der nino aus wien“ wird kommen und für euch spielen. bei freiem eintritt. nicht dass ihr sagt, ihr hättet das nicht gewusst. alternativ kann man auch ins wuk gehen und „brian jonestown massacre“ sein gehör schenken (vorab geht das schon hier). wird auch gut werden!

ihr wollt was gutes tun? dann geht am mittwoch ins cafe carina zum „bene fii zkonzert„. denn künstler „fii“ hat bei einem wohnungsbrand sein gesamtes hab und gut verloren und im rahmen des events wird für ihn gesammelt (weitere infos hier). ausserdem am mittwoch: der „acoustic summer“ im b72! diesmal mit „kaiko“ und „frere„.

wer auf der suche nach smoothen hip hop sounds ist, der sollte am donnerstag ins b72 gehen und sich „brous one„, „lil supa“ und „camu“ reinziehen. fresh music straight outta vienna gibts im fluc zu begutachten: „daponte“ werden aufspielen und ich bin jetzt schon begeistert (davon zum beispiel!). man könnte auch mal wieder das polkadot besuchen, am donnerstag gibts nämlich wienerlieder von „skorepa & fuchs„. sicher ganz cool in verbindung mit einem bier, was meint ihr? freunde der wilderen gitarrenmusik, ab in die arena mit euch! dort musizieren nämlich „the flying eyes“ sowie „high brian“ – könnte sich zum beispiel so anhören. auch das programm im chelsea ist ähnlich: verschrammelte gitarrenmukke wirds von „giant anteater“ und „rhinozeros rex“ geben.

romantisch wirds am freitag, vorausgesetzt man hat tickets: „philipp poisel“ wird eines seiner traumhaften konzerte im ausverkauften porgy & bess zum besten geben. viel spass an alle, die dabei sein können! aber auch für alle anderen könnte es romantisch werden und zwar im museumsquartier! dort gibts nämlich „free concerts“ das ganze wochenende lang – besonderer tipp: „dunkelbunt“ am freitag! wer bock auf singer/songwriter-pop-rock-musik hat, ab ins fluc – bzw auf die fluc terasse! dort spielt der grandiose „shotgun jimmie“ – reinhören kann man hier. und auch das rhiz wartet mit einem tollen programm auf euch: „the jackets„, „wild evel & the trasbones“ sowie „goodhair brothers“ kann man sich anschauen. manchmal mag ich dort auch nur hin, weil dort die kreativsten bandnamen auftreten.

auch am samstag kann man eine ziemlich gute band erleben, wenn man das möchte. im chelsea. der name der band: „cool ghouls“ (hört mal hier rein). ausserdem gibts im bach auch was schönes zu hören, nämlich in form von „lorraine„, „robotra“ und „carousals„.

abschließen kann man die woche mit einem besuch im chelsea und mit den dort auftretenden bands „alte sau“ und „lime crush“ (ich feiere den flyer sehr, schaut ihn euch hier an) oder aber seinen abschluss im viper room finden mit „reno divorce„, „reverend backflash“ (schon dafür zahlt sichs aus!) und „dirty wink„.

hard facts:
29.08.2016 / us girls / rhiz / vvk: 14 euro (via psimusic)
29.08.2016 / wiener pistols / das bach / ak: 10 euro
30.08.2016 / der nino aus wien / mq / FREIER EINTRITT
30.08.2016 / brian jonestown massacre / wuk / vvk: 25 euro (via psimusic)
31.08.2016 / acoustic summer: kaiko, frere / b72 / FREIER EINTRITT
31.08.2016 / bene fii zkonzert / cafe carina / FREIWILLIGE SPENDE
01.09.2016 / brous one, lil supa, camu / b72 / ak: 10 euro
01.09.2016 / daponte / fluc / FREIWILLIGE SPENDE
01.09.2016 / skorepa & fuchs / polkadot / FREIWILLIGE SPENDE
01.09.2016 / giant anteater, rhinozeros rex / chelsea / vvk: 8 euro (via soundbase)
01.09.2016 / the flying eyes, high brian / arena / vvk: 13,70 euro (via öticket)
02.09.2016 / dunkelbunt / mq / FREIER EINTRITT
02.09.2016 / philipp poisel / porgy & bess (ausverkauft)
02.09.2016 / shotgun jimmie / fluc / FREIWILLIGE SPENDE
02.09.2016 / the jackets, wild evel & the trashbones, goodhair brothers / rhiz / vvk: 10 euro (via soundbase)
03.09.2016 / cool ghouls / chelsea / vvk: 12 euro (via ntry)
03.09.2016 / lorraine, robotra, carousals / das bach / (n/a)
04.09.2016 / alte sau, lime crush / chelsea / vvk: 12 euro (via soundbase)
04.09.2016 / reno divorce, reverend backflash, dirty wink / viper room / vvk: 13,70 euro (via öticket)

spotlight | gürtelnightwalk

alle jahre wieder ein highlight im wiener live-zirkus – der gürtelnightwalk. es kommt nicht von ungefähr, dass ich dieses event zur festivalsaison dazuzähle, fühlt es sich doch so an, wie all die anderen rauschenden feste unter freiem himmel. ein paar open-air-bühnen entlang der gürtellokale beim b72 und beim loop werden von namhaften bands bespielt, aber auch indoor wird es auf den stages ordentlich zur sache gehen – im loft und im weberknecht zum beispiel.

mit bierdosen wird man das volk herumgammeln sehen, einige werden tanzen, einige enthusiastisch mitklatschen, andere vermutlich nur skeptisch der musik folgen. je später die stunde, desto mehr werden sich die menschen in die lokale zurückziehen und bis in die morgenstunden feiern. mit einem wunderbaren musikalischen programm, bei dem keine (musik-)wünsche offen bleiben. es wird heiss, kräftezehrend aber auch glücklichmachend, so wie jedes jahr. es wird der abschluss des sommers und der beginn des clubbing-herbstes.

27.08.2016 / gürtelnightwalk entlang des wiener gürtels / FREIER EINTRITT

musiktipps: voodoo jürgens um 20 uhr im loft, wiener blond um 20 uhr vor dem loop, the clashinistas um 21 uhr im chelsea, onk lou um 0:30 uhr im weberknecht, ash my love um 21 uhr im rhiz, sluff um 0 uhr im rhiz, jay cooper um 22:15 im kramladen, lausch um 23:15 uhr im kramladen, gospel dating service um 20 uhr vor dem b72, gin ga um 21 uhr vor dem b72.






mehr infos hier.

konzert #86: trevor sensor, coheed and cambria, børns, the kills, bloc party, wizo, massive attack, limp bizkit, die antwoord, manu chao @ fm4 frequency festival| 20.08.2016

aufgrund eines überdimensionalen schlafdefizits warf ich alle pläne über den haufen und konzentrierte mich am samstag vormittag zuallererst nur auf eines: ausschlafen. denn das hatte ich wirklich dringend nötig. irgendwann erwachte ich aber dann doch aus meinen dornröschenschlaf und setzte mich zum ersten mal mit dem samstags-line-up auseinander. mir war klar, dass ich „the kills“ sehen wollte, aber sonst? nach einigen youtube-videos wusste ich ausserdem, dass ich rechtzeitig zum gig von „trevor sensor“ am festivalgelände erscheinen musste, denn der junge herr hatte bereits im internet einiges drauf.

gesagt, getan. gegen 16:30 uhr kam ich am festivalgelände an, wollte geradewegs zur weekender stage eilen und stolperte gleich mal über einen guten freund, der mir ebenfalls empfahl „trevor sensor“ zu begutachten – ich hatte nichts anderes vor, mein lieber! also ging es weiter und schnurstracks rein in die dunkle halle. ich erwartete nichts und war völlig geflasht als ich die relativ gut gefüllte location betrat und jede menge sitzende und vor allem begeisterte menschen sah (ja und das obwohl es da drin sehr finster war!). trevor sensor war gerade im begriff alle menschen zu verzaubern und auch ich blieb nicht verschont.

dieser typ mit dem lockenkopf und der gitarre, der da so wunderbar von allen seiten in blaues licht getränkt wurde, der noch dazu gefühlsgeschwängerte lyrics und tunes zum besten gab – es ging gar nicht anders, als alle anwesenden in den bann zu ziehen. das war ein wahrlich einfaches rechenbeispiel. aber mal ernsthaft: er hatte wirklich charisma, ein bisschen witz in seinen ansagen und sang wie ein 90-jähriger whiskey-trinker. rauchig, kratzig und doch weich, weil die gitarre seine performance so lieblich umspielte und andererseits unheimlich kraftvoll. dass sein auftritt wirkung zeigte, sah man vor allem als er die letzte nummer ankündigte: das gesamte publikum sprang auf, stürmte richtung bühne und klatschte freudig die ersten takte mit.

scheinbar realisierten erst jetzt alle leute, dass sie ihre laziness wo anders ausleben hätten sollen und nicht bei trevor sensor. innerhalb eines songs die begeisterung eines kompletten sets nachzuholen, das war die devise. leider reichte es nicht mehr für eine weitere zugabe, obwohl diese lautstark gefordert wurde. kollektives traurig-sein war angesagt. hoffentlich verirrt sich der sympathische sänger bald mal wieder nach österreich!

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als ich mich wieder ans tageslicht wagte und zur space stage bewegte, waren coheed and cambria mein nächster programmpunkt. oder besser: lückenfüller. sie sind so eine band, die man sich einmal anschaut und dann eigentlich völlig damit zufrieden ist und sie kein weiteres mal sehen muss. so war das vermutlich bei vielen menschen, denn die zuschaueranzahl war ziemlich gering. und ich vermute genau aus diesem grund: der letzte österreich-gig war 2013 und damals wurde man bereits coheed-and-cambria-gesättigt. no need to be there again.

die truppe rund um den zotteligen sänger versprach abseits einem soliden set leider nicht viele specials: ausser der wilden haarpracht des frontmans gabs halt nicht viel zu sehen. okay, sie haben den einen hit „a favor house atlantic“, aber das wars dann halt auch schon. deswegen zog ich wieder weiter und zwar zu meiner geliebten weekender stage.

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die weekender stage wurde von børns bespielt. leider fiel mein fokus nicht sofort auf die musik, sondern auf das outfit des sängers. oder der sängerin? ich war mir am anfang nicht sicher, denn ich habe noch nie männer in shirts gesehen, die spitze haben. hm, was ist das für ein neuer trend?

etwas später war ich mir aber sicher, dass es ein mann war und konnte mich endlich auf die musik konzentrieren. nur: so genau kann ich mich gar nicht mehr erinnern. ich weiß nur, als der song „electric love“ angekündigt wurde, jubelte das publikum und verwandelte sich in eine tanzfreudige meute. vor allem die bassline blieb mir in erinnerung – hatte was, irgendwie.

und: die visuals im hintergrund waren schön. nur, das spitzentop irritierte mich bis zum ende. vielleicht blieb auch deswegen nicht soviel von der musik in erinnerung. wie auch immer – ich hab mir „sehenswert“ notiert. also, falls sie mal wieder in der nähe sein sollten, verpasst die band nicht!

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definitiv mein highlight des tages sollte der auftritt von „the kills“ werden. zuletzt sah ich sie 2009 als vorband der arctic monkeys – damals waren sie aber ziemlich schlecht, vermutlich wegen drogen-eskapaden oder was weiß ich. nur: mittlerweile fallen sie mir immer wieder durch unglaubliches hit-potential auf und wenn sowas passiert, gebe ich jeder band gerne eine zweite chance mich zu überzeugen. ausserdem sind seitdem 7 jahre vergangen. man darf da nicht so streng sein.

ziemlich weit vorn suchte ich mir ein plätzchen und ich wurde nicht enttäuscht. körpereinsatz beider protagonisten brachten bewegung in den reduzierten rock-sound. alison mosshart brachte wohl mehrere männer im publikum um den verstand, so lässig, lasziv und trotzdem cool präsentierte sie sich. auch jamie hince spielte brav mit, passte sich seiner duett-partnerin an, wirkte aber trotzdem noch wie der fels in der brandung neben der stürmischen sängerin.

neben hits wie „u.r.a. fever“, „heart of a dog“ und natürlich „doing it to death“ waren auch viele andere ohrwürmer am start. ich war glücklich und zufrieden – all die schlechten erinnerungen an die band wurden ersetzt durch einen schönen, powervollen auftritt auf dem fm4 frequency festival. danke the kills, gerne wieder.

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auch bei der nächsten band auf der space stage waren es vor allem die nicht so guten erinnerungen, die in meinem kopf dominierten. ich hatte bloc party mit dem titel „ihre besten tage sind vorbei“ in meinem hirn abgespeichert – ob sich das nun wieder umprogrammieren lassen konnte?

egal mit wem ich an diesem tag gesprochen hatte, jeder redete über bloc party und die neue besetzung, vor allem über die frau am schlagzeug. als die band dann auf der bühne stand und man sah, dass die drummerin ihren job souverän meisterte und auch sänger kele richtig motiviert wirkte, waren alle befürchtungen wie weggeblasen. es war eine geglückte reanimation von bloc party. was neue bandmitglieder alles bewirken können?!

besonders imponiert hat es mir, als die wilden gitarrenriffs ausgepackt wurden und der dahinplätschernde indie-rock mal beseite geschoben. eine harte seite kam zum vorschein, die bloc party aber ausgezeichnet stand. und es war der perfekte übergang zum hit-block „banquet“ und „one more chance“ ehe noch ein paar mittelgute songs kamen und mit „flux“, „helicopter“ und „ratchet“ das set abgeschlossen wurde. bloc party sind zurück und dürfen bleiben.

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ich muss zugeben, ich war während 2-3 songs von bloc party mal kurz „nicht da“. denn ich wollte wissen was auf der anderen bühne bei wizo los war. also huschte ich kurz rüber und traute meinen augen kaum, als ich sah, wieviele menschen sich bei den deutsch-punkern versammelt hatten. mein besuch bei der green stage war wie gesagt nur kurz, ich machte ein paar fotos, überzeugte mich von der guten stimmung und zischte dann wieder ab. wizo kommen ja eh im herbst nach wien – da nehm ich mir dann mehr zeit für die band, yes!

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langsam aber sicher neigte sich das festival dem ende zu, es ging quasi ins grande finale – massive attack standen auf der space stage bereit und ich hoffte, dass sie mich umhauen würden. aber – gerade bei ruhigen bands hat mein aufgewecktes ich große probleme sich einzulassen und der musik zu folgen. und es war einfach mal wieder so, dass ich nicht stillstehen konnte. dass ich dem ganzen soundgebilde nicht gewachsen war. dass mein geist nach tanzmukke schrie, obwohl ich die müdigkeit in person war. den meisten frequency-besuchern ging es anscheinend auch so – viele verließen die space stage, weil es doch schwierig war als laie mit der musik was anzufangen.

meine cousine überzeugte mich dann davon, dass ich besser dran bin, wenn ich sie zum crepes-stand begleiten würde. und das war definitiv die beste entscheidung während dem massive attack-konzert. sorry.

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weil wir uns irgendwann das extreme besucher-schwinden nicht erklären konnten, machten wir uns auf die suche, nach den restlichen tausenden leuten, die anscheinend alle nicht bei massive attack waren. und: wir fanden sie. sie waren alle bei limp bizkit. unglaublich aber wahr! die menschen standen bis ganz nach hinten bei der green stage – so voll hatte diese area noch nie gesehen. wahnsinn!

zugegeben, ich war als teenager schon ein fan der truppe rund um fred durst. zumindest hab ich mir die frühen alben immer auf cd gekauft. ich fand das alles ziemlich gut, damals. auch heute kann ich noch relativ viel mitsingen – meine cousine kommentierte das nur mit „man merkt, dass du fan warst“.

fünf songs lang verweilten wir bei der green stage und das arge war, dass drei nummern davon covers waren. gut, „faith“ dürfen limp bizkit covern – in ihrer version hört sich das einfach verdammt gut an. aber als plötzlich „heartshaped box“ und „smells like teen spirit“ in ihrer eigenen interpretation abgeliefert wurden, war mein gedanke nur einer: „bitte aufhören!“. das war nicht zumutbar. nein. das war wirklich schlimm. nirvana covern dürfen nur eine handvoll menschen, fred durst und seine bande gehören da definitiv nicht dazu, nein! zum glück folgte gleich darauf der song „break stuff“, der meine plötzlich auftretende limp-bizkit-abneigung wieder etwas ausglich. wie auch immer – der menschenmasse hat das ganze gefallen, die feierten die gruppe ausnahmslos.

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bis zum auftritt von „die antwoord“ vertrieben wir uns die zeit beim fm4 stand. ich bemalte ein schild, ließ mich mit fm4 stickern bekleben und wartete. mal wirklich zeit zu haben und zu keiner band zu hetzen, das war für mich völlig neu während einem festival. aber zu dem zeitpunkt spielte gerade wirklich keine band. niemand, nada.

irgendwann schlenderten wir dann wieder gemütlich zur green stage. und: es waren noch mehr leute anwesend als bei limp bizkit. puh. das problem bei „die antwoord“: man muss während ihrem auftritt mitten in er menge sein und sich mitreissen lassen. wahrscheinlich wäre etwas alkohol auch nicht schlecht gewesen um die visuals richtig erleben zu können. meine voraussetzungen waren leider komplett anders: ich war nüchtern, stand ganz hinten und hörte die gruppe nur noch so halb. auch wenn das quietschbunte kollektiv vermutlich noch richtig leiwand geworden wäre – ich vertschüsste mich. mir war das zu langweilig, zu blöd, da ganz hinten, hinter tausenden riesen.

also ging es wieder zur space stage und zum großen headliner des abends: manu chao. da ich ihn in wiesen schon einmal erlebt hatte, wusste ich was mich erwartet. heppi-peppi-sommer-sound durchgehend, ohne pause! bläser, die herumhüpften, ein manu chao der sich die stimme aus dem leib trällerte. good vibes am laufenden band. und: der zuschauerbereich füllte sich langsam wieder. aber man konnte trotzdem jederzeit mühelos in den wavebreaker. und das war eigentlich während dem gesamten festival bei der space stage der fall – nie war es überfüllt, man hatte immer ausreichend platz zu jeder zeit. gut für die besucher, schlecht für veranstalter und bands.

wie auch immer – bis kurz nach 1 uhr gab manu chao gas und verlangte zumindest mir alles ab. alle kraftreserven waren so gut wie weggetänzelt. der letzte tag war ein langsames auslaufen, alle waren bereits so in aufbruchstimmung, dass ich dann auch langsam wieder nachhause in die realität wollte. man muss das festivallife ja nicht übertreiben. und jünger wird man auch nicht. das fm4 frequency festival bleibt mir trotzdem in guter erinnerung – einige highlights gab es ja doch, selbst wenn sie nicht so mindblowing wie gewünscht waren. nächstes jahr wirds bestimmt wieder besser!

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konzert #85: matt simons, turbobier, the temper trap, foals, the last shadow puppets, sportfreunde stiller @ fm4 frequency festival | 19.08.2016

3 stunden schlaf, 5 stunden arbeiten, zum bahnhof hetzen, zug gerade noch erwischen, halbe stunde zugfahrt inklusive akkus aufladen, in sankt pölten ankommen, 5 minuten auf den shuttlebus warten, 20 minuten später das festivalgelände betreten, sich todmüde fühlen, erst mal einen energydrink zu sich nehmen und matt simons von der ferne begutachten. so in etwa startete mein zweiter fm4-frequency-festival-tag.

soviel erinnerung hab ich aber gar nicht mehr an matt simons, viel eher war er hintergrundbeschallung für meinen akklimatisierungsvorgang und für meine überlegung, was ich denn später essen sollte. das einzige an das ich mich erinnern kann: es war ruhig und schnulzig. und nicht unbedingt die ideale musik um munter zu werden. meine wege führten mich deshalb auch rasch wieder weg von der space stage und geradewegs zur green stage.

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bei der green stage angekommen wurde ich mal ordentlich von der wilden punkrockmusik wachgerüttelt. turbobier on stage wirken definitiv besser als jede koffein-überdosis. vor allem besonders deswegen, weil ich dauernd schmunzeln musste – über die ansagen von rampensau marco pogo, über das akrobatische zu-boden-fallen von doci doppler, über das heilige bier-fass, welches auf die bühne von mönchen und anderen männern gebracht wurde und die vorderen reihen damit begossen wurden.

das ist das schöne an turbobier, die überlegen sich wirklich was für ihr fußvolk. auch die obligatorischen wahlkampfsprüche der bierpartei waren programm – und auch auf aktionen aus dem publikum wurde eingegangen, zum beispiel landete ein ball auf der bühne und herr pogo kickte den wieder meisterhaft in die menge.

ein herrlich erfrischender auftritt in der prallen nachmittagshitze. danke liebe turbobier-band, immer wieder gerne.

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seit dem zeitpunkt, als mir last.fm den song „love lost“ in meine playlist gespült hat, wollte ich mehr von the temper trap sehen und hören. wie gut, dass sie dieses jahr für das fm4 frequency festival gebucht wurden!

meine erwartungen waren zugegeben sehr hoch – vor allem weil ich den besagten song, als wahres meisterwerk musikalischer umsetzung empfinde. weil er so hymnisch, mitreissend und doch dezent ist. naja – aber wenn man viel erwartet, wird man meistens enttäuscht. schade, dass ich bereits auf den boden der tatsachen kam, als die band die bühne betrat: sie wirkten etwas lustlos, müde und nicht sonderlich motiviert. und leider zog sich diese einstellung auch durchs ganze set.

es wurde kaum geredet, „love lost“ kam ziemlich zu beginn und danach hatte ich eigentlich keinen grund mehr zu bleiben. die band bemühte sich auch kaum, die zuhörer an sich zu binden, viel eher wurde alles einfach halbherzig runtergespielt um schnell wieder verschwinden zu können. zumindest war das mein eindruck. korrigiert mich, wenn ihr das anders erlebt habt.

irgendwann langweilte ich mich so sehr, dass ich mich entschied, meine cousine zum käsespätzle-stand zu begleiten. verpassen konnte ich bei the temper trap ohnehin nichts mehr…

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bei der darauffolgenden band auf der space stage wusste ich, dass es großartig werden würde. seit ich die foals im gasometer gesehen hab, gehören sie für mich zu einer der besten live-bands. zumindest waren sie so in meinem gehirn abgespeichert.

nachdem wir den perfekten platz im wavebreaker gefunden hatten, konnte es losgehen. gestartet wurde mit einem sehr lang-andauernden, sphärischen instrumental-intro. fast ein bisschen zu sehr in die länge gezogen, für meine begriffe. aber es war schön, mit welcher hingebung sie sich ihrer musik widmeten und die ersten minuten ihres sets einleiteten.

meistens wenn man jemanden sagt, dass eine band live „so wahnsinnig gut“ ist, genau dann schwächeln sie meistens. bei den foals war das bei den darauffolgenden songs der fall. es war nicht schlecht, aber es war auch keine herausragende, atemberaubende performance. auch wenn sänger yannis voll und ganz in ihrem math-rock aufging. im besten fall sollten gefühle transportiert werden, das einzige was folgte war „my number“ und mit einem pop-song konnte noch nie jemand tiefe zeigen.

die setlist köchelte leicht weiter, aber wirklich großartige konzertmomente blieben aus. der funke wollte nicht ganz überspringen. erst am schluss, als der hitblock „mountain at my gates“, „inhaler“ und „what went down“ ertönte, war ein allgemeines brodeln im publikum zu vernehmen. und so waren die foals dennoch ein highlight, weil es dann doch ein schöner, atmosphärischer, rockiger, sanft dahinköchelnder auftritt war. auch wenn der vulkanausbruch gefehlt hat.

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dieser eine, großartige gig, von dem alle sprechen nach einem festival, blieb immer noch aus. ob die nächste band „the last shadow puppets“ sich diesen ruf angeln könnten war für mich die frage des tages. aber die auflösung sollte ja prompt folgen.

zu beginn der show war alles sehr vielversprechend: miles kane und alex turner präsentierten sich als leidenschaftliche musiker und sänger, schmissen sich in pose und brillierten mit ihren glasklaren stimmen. ich war begeistert – vor allem auch weil ich seltsamerweise doch viele nummern kannte, obwohl mir das gar nicht so bewusst war.

als ich etwas später mit meinem blick durch die menge schweifte sah ich eher magere zuschauerzahlen und auch nicht soviel begeisterung, als ich angenommen hatte. als ich mich wieder mehr auf die bühne konzentrierte und meine beachtung alex turner schenkte, konnte ich ahnen, was los war und warum zunehmend skepsis und empörung zu spüren war: der arctic-monkeys-frontmann übertrieb es immer mehr mit seinen posen, zog sich selbst damit ins lächerliche und immer mehr wurde klar, nüchtern konnte er nicht sein, da war auf jeden fall eine bewusstseinsverändernde substanz im spiel.

indizien für diese annahmen: engtanz mit miles kane, der aber vergleichweise klar im kopf wirkte, später legte sich herr turner auf den bühnenboden und als er auch noch das mikrophon irgendwann zu boden fallen ließ, konnte man ähnlichkeiten zu pete doherty und seiner selbstzerstörung nicht mehr von der hand weisen. immerhin schaffte es alex turner noch klar zu singen – das stimmorgan war dem rausch noch nicht zum opfer gefallen. trotzdem: so großartig ich ihren indie-rock-pop finde, so schlimm fand ich das was sie zeigten, nämlich dass jeder geniale musiker über kurz oder lang durch seine eigene, persönliche hölle durchgehen muss.

schade, liebe last shadow puppets – das potential zum gig des festivals wäre vorhanden gewesen und wurde leider ignoriert. auch wenn ich den auftritt teilweise unterhaltsam fand so war es leider auch tragisch und traurig, dass alex turner in eine hausgemachte katastrophe zusteuert.

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der tag war eigentlich fast vorrüber und ich war immer noch auf der suche nach dem highlight des tages. aber ich wusste: bei den sportfreunden stiller bzw parov stelar würde ich es nicht finden. tja, einfach heimfahren konnte ich auch nicht, ein busticket für 1:30 uhr war gekauft und ich musste ausharren. wäre die müdigkeit nicht so groß gewesen und hätte ich den timetable besser studiert, dann hätte ich mich bei der weekender stage eingefunden und käptn peng angeschaut – aber ich hab einfach völlig drauf vergessen und bin bei der bar meines vertrauens halb vergammelt.

wegen der erwähnten müdigkeit war es auch keine option zur green stage zu gehen und so wartete ich einfach auf die sportfreunde stiller und hoffte auf viele ganz alte hits. und: die kamen auch teilweise. und neben den alten hits kamen auch die menschenmassen, die das festival den ganzen tag schon gebraucht hätte. die stimmung war wahnsinnig gut, nur auf mich konnte sie nicht mehr übergreifen. zum glück konnte man auf der tribühne in sitzender bzw halb liegender position noch das ganze konzert verfolgen und so wurde das der ort meiner konzertbeobachtungen – inklusive kurze nickerchens.

parov stelar ließ ich dann aus, ich widmete mich freunden und versuchte in gesprächen noch ein paar lustige, unterhaltsame konversationshighlights zu finden. auch die suche nach dem betrunkenen alex turner, der anscheinend am gelände herumgurkte und für massenhaft fan-selfies verantwortlich war, scheiterte. am ende verging die zeit dann aber doch schnell und schwupps, befand ich mich schon im bus richtung wien. ein höhepunkt folgte dann aber doch noch: mein bett und die gewissheit ausschlafen zu können!

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konzert #84: jack garratt, seafret, the lumineers, oh wonder, bastille, m83, bilderbuch, deichkind @ fm4 frequency festival | 18.08.2016

das fm4 frequency festival ist seit dem jahr 2008 (damals noch in salzburg) einer meiner jährlichen fixpunkte. als im jahr 2009 sankt pölten als „austragungsort“ fixiert wurde, war ich damals schon sehr froh, aufgrund der nähe zu wien und der guten infrastruktur. als ich beschloss mein leben ohne auto zu bestreiten wurde die mission „festival besuchen“ zunehmend anspruchsvoller – zum glück schien das aber beim frequency festival nie ein problem zu sein, denn per zug und bus war das ganze eigentlich immer relativ gut zu erreichen und auch wieder zu verlassen. bis zu diesem jahr. der sonderzug um 1:50 uhr war dieses jahr plötzlich nicht mehr verfügbar – somit war das einzige verkehrsmittel nach wien (wenn ich den headliner sehen wollte) der bus. zum glück konnte ich gerade noch onlinetickets ergattern.

die vorbereitungen (festivalticket, ausgedruckter timetable, outfit + bustickets) waren abgeschlossen und ich musste am donnerstag nur noch rechtzeitig aus dem büro kommen und den zug zum festival zu erwischen. schaffte ich zum glück. angekommen in sankt pölten hatte ich noch etwas dunkle erinnerungen an das jahr zuvor, als die shuttlebusse sehr unregelmäßig fuhren und wir teilweise über eine halbe stunde warten mussten. dieses jahr war das aber kein problem – shuttleticket (7 euronen fürs ganze wochenende) gekauft und der bus stand auch schon bereit zum einsteigen. perfekt!

pünktlich zu beginn von „jack garratt“ war ich dann vor ort und freute mich auf den für mich ersten frequency-festival-2016-gig. das bühnenbild ließ bereits imposantes vermuten: eine konstruktion, die in der mitte ein schlagzeug-synthie-gebilde beherbergte, war vorbereitet. jack garratt, in cooler, lässiger manier spielte all das gleichzeitig und mit soviel nachdruck, als wenn es das normalste der welt wäre, mit multitaskingfähigkeiten ausgestattet zu sein. mein plan war eigentlich nur wenige nummern zu sehen um dann zur weekender stage zu wechseln aber es ging nicht. jack garratt betörte mich regelrecht mit seiner beatlastigen singer-songwriter-experimental-musik. es gab nur eine lösung: das ganze set anschauen. also blieb ich und wurde immer beeindruckter. es war eigentlich unmöglich, nur starr dazustehen, jeder bewegte sich, denn die musik war mehr als einladend – sie nahm dich quasi bei der hand und zog dich mit in eine soundwelt voller schlagzeuge, synthies und e-gitarren. herrlich!

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nach jack garratt stürmte ich zur weekender stage, denn „seafret“ waren dort anzutreffen. zwei typen, einer mit locken und einer mit gitarre, standen da auf der bühne und befüllten den raum mit ihren ruhigen, aber kraftvollen tunes. das publikum saß groteils am boden, mucksmäuschenstill, und hörte aufmerksam zu. das beeindruckte mich sehr – normalerweise gab es in der vergangenheit meistens immer leute, die irgendwo plaudern mussten.. diesmal wurde die musik aber gewürdigt und wahrgenommen. die beiden herrschaften on stage waren sichtlich erfreut über die zahlreich anwesenden menschen und erwähnten das natürlich auch mal zwischen den songs, wie schön sie es gerade finden.

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wieder raus ans tageslicht und direkt über „the lumineers“ gestolpert. für ein foto blieb zeit, für stehen bleiben und ein paar nummern anschauen leider nicht. ich musste ein paar leute treffen, ein getränk checken und überlegen, wann ich zeit für nahrungsaufnahme einplanen sollte. solche dinge müssen auf einem festival gut getimed werden, denn bands verpassen, die man sehen will, geht nämlich nicht!

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es ging also wieder zur weekender stage, denn ich musste „oh wonder“ sehen. als ich vor einigen monaten über einen remix von ihren song „technicolor beat“ gestolpert bin, rutschten sie mir immer mal wieder in meine playlist. wie schön, dass sie diesmal in meinen persönlichen timetable platz gefunden haben!

die band aus london exisitert erst seit 2014, doch davon war nichts zu merken, als sie auf der weekender bühne standen. im gegenteil: die performance an den synthesizern war keine langweilige, sondern mit großen gesten, verleihten sie ihrer r’n’b-geschwängerten alternative-pop-musik sehr viel tiefe. und die wunderschön beleuchteten buchstaben „o“ und „w“ im hintergrund wirkten nicht aufdringlich und machten trotzdem was her.

je weiter das set fortschritt, desto mehr erkannte ich, dass ich eigentlich doch viele lieder bereits kannte. zum beispiel das wunderschöne „without you“ und „lose it“. zu guter letzt wurde dann auch noch „technicolor beat“ gespielt, gänsehaut setzte ein und erst da wurde mir bewusst, dass „oh wonder“ keine band sind, die man sich nur auf platte anhört. diese band muss man live sehen und eintauchen in ihr kraftvolles soundgerüst, den zarten gesang und den beats. wunderbarer auftritt – ich hoffe, dass ich diese zauberhaften menschen bald mal wieder seh!

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ich machte einen rundgang, kam drauf dass ich noch keine cashless-karte hatte und auf der suche nach der ladestation stolperte ich über den zipfer-hopfen-garten. denn von dort kam musik und zwar von „gospel dating service“, die in einer ecke standen und gerade den song „red“ performten, vor sitzendem und essendem publikum. dann wars aus und alles was ich noch mitbekam war, dass sie quasi die „pausenband“ an diesen abend sein würden. hm. ich fand das etwas lieblos… gospel dating service gehören auf eine richtige bühne!

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nachdem ich endlich die cashless-karte besorgt und aufgeladen hatte (drüben der green stage, da waren nämlich weniger leute!) und etwas gefuttert hatte wollte das wetter nicht mehr halten und schickte einen leichten schauer über das fm4 frequency festival. ich eilte zur space stage und zur bar meines vertrauens, holte mir einen drink, traf 1000 leute und dann war der regen wieder weg. kurz „bastille“ geschaut, ein foto gemacht und dann ging’s weiter zur green stage.

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da mein herz jedes mal einen luftsprung macht, wenn im radio „midnight city“ von „m83“ ertönt, freute ich mich wirklich sehr auf den auftritt. schon als ich mir richtung wavebreaker meinen weg bahnte war ich geflasht von diesen wunderhübschen visuals, die da von der bühne strahlten. die französische band lieferte dreampop mit 80er-jahre-touch und vor allem der hauseigene gitarrist feierte die tunes so stark, dass er beinahe keine sekunde ruhig stehen konnte.

viele lange instrumentalparts waren zu hören, diese ließen aber den sound alles andere als langweilig erscheinen – irgendwie schafften sie es, soviele elemente in ihre musik zu packen, dass es ein kurzweiliges, tanzbares hörerlebnis wurde. als dann der bereits erwähnte song „midnight city“ gespielt wurde, gingen zig handys in die luft um das schöne stück musik mitzufilmen. zurecht. würde mein handy halbwegs annehmbare tonqualität aufweisen, hätte ich mich der masse wohl angeschlossen. so genoß ich die restlichen minuten des sets, ganz ohne technischer hilfsmittel.

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bilderbuch als co-headliner auf der space stage und ich wusste nicht ganz, von welchem standort ich mir das konzert anschauen sollte. das einzige, das ich wusste, dass ich früher oder später songs hören würde, die mir nicht so gut gefallen und ich dann wahrscheinlich diese lieder als klo-pause nutzen würde. also dann vielleicht doch nicht mitten in der menge?!

die band begann zu spielen und zeigte sich so, wie ich es jetzt bereits seit 2 jahren gewohnt bin: mit glam, kokettiert und trotzdem mit oberösterreichischen slang inklusive falco-touch. ich hatte ein bisschen das gefühl bei einer „repeat“-taste angekommen zu sein, alles wirkte so wiederholt und obwohl das set als co-headliner doch ein sehr besonderes war, hatte ich trotzdem ein bisschen mühe „warm“ zu werden. ich taute erst auf, als ein paar alte songs a la „karibische träume“ durch die boxen schallten. da war ich schon sehr happy drüber.

meine zweifel bezüglich „alles schon gesehen, alles nur wiederholungen“ waren zum glück wie weggeblasen als bilderbuch die „seifenblasemaschine“ anwarfen und die nummer „softdrink“ mit bubbles in der luft servierten. ein weiterer höhepunkt: als „koenig“ auf die bühne kam und rappte. und natürlich waren auch die songs, mit denen der ganze hype begann, kleine highlights: plansch und maschin.

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zu guter letzt sollten „deichkind“ die space stage zerlegen. dazu muss man eigentlich gar nichts sagen als, dass das sowieso ihre spezialität ist. das mittlerweile zahlreich anwesende publikum war bereit für krawall und remmi demmi. und genau das bekam die menschenmasse dann auch 1 1/2 stunden lang. deichkind haben schon soviele hits und ohrwürmer produziert, dass vermutlich niemand im zuschauerbereich war, der zumindest nicht eine nummer kannte. dementsprechend war auch die stimmung: atemberaubend, weil die menge die deichkinder massiv feierte!

es war halt wieder alles dabei an show, was nur in irgendeiner form möglich war. tolle ansangen, noch bessere kostüme und choreographien, die wir uns selbst wahrscheinlich nie merken könnten. „rollt das fass rein“ und „yippie yippie yeah“ waren mitsamt der craziness auf bzw abseits der bühne die highlights im set. ein würdiger abschluss für den ersten tag!

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der sommer sowie die festival-saison neigen sich langsam dem ende zu, aber das bedeutet noch lange nichts negatives, denn wir sliden fließend rüber zum goldenen konzertherbst. und das ist mindestens genauso super wie ein strahlender festivalsommer!

auch wenn ihr eventuell noch erledigt vom frequency festival seid, sollte ein allerletzter ausflug nach wiesen in diesem jahr schon noch drin sein. vor allem wenn die punkrock-elite a la „sum41„, „millencolin„, „nofx„, „donots“ und viele weitere sich die ehre geben und beim „and there come the wolves festival“ aufspielen? eben, das darf man nicht verpassen. punkrock geht immer. auch am montag und dienstag. mehr infos zum festival gibts hier.

wer doch eher in wien verweilt, der sollte sich für dienstag einen arena-besuch vormerken. kein geringerer als „krs-one“ wird nämlich anwesend sein. zur einstimmung bitte hier entlang!

wenn die festivalsaison zu ende geht, geht auch der „acoustic summer“ im b72 langsam zu ende. am mittwoch habt ihr noch die chance bei freiem eintritt großartige künstler zu sehen, nämlich „james choice & the bad decisions“ sowie „isoulate„. besonders zweitere möchte ich euch ans herz legen, hört mal hier rein – grandios, oder? zeitgleich wird es im chelsea etwas wilder werden wenn „show me the body“ die bühne betreten. hörprobe hier.

wer was frisches aus wien hören will, sollte sich am donnerstag im chelsea die band „top!“ anhören. vorgeschmack hier!

nicht mehr so frisch im geschäft ist die band „the boys you know„, aber dafür haben sie ein junges, glänzendes, neues album im gepäck und präsentieren dies am freitag bei freiem eintritt im b72. man munkelt, dass es ein großartiger abend wird! wer den stoner rock dem college rock vorzieht, der ist beim 2-tägigen indoor-festival „desert sun 2016“ im viper room wahrscheinlich bestens beraten! ausserdem: das „akustik woodstock“ geht am wochenende im heuer über die bühne. wärmste anschauempfehlung: „at pavillon„. das ganze programm findet ihr hier!

eigentlich gibts am samstag nur einen place-to-be: „gürtelnightwalk„! völlig kostenlos (bis auf die biere, die man sich genehmigt) kann man bands wie „gin ga„, „gospel dating service„, „the clashinistas„, „the crispies„, „wiener blond„, „ash my love„, „jay cooper„, „lausch„, „voodoo jürgens“ und viele viele mehr erleben! wer es bisschen kleiner und gemütlicher mag: im bach findet das „crossing donau“ statt – bands aus linz und wien aus verschiedensten musikrichtungen werden an diesem abend musizieren. unter anderem on stage: „muderbeatz“ und „petermorphose„.

wer am sonntag noch kräfte hat: „sunflower bean“ bespielen das b72. und sie machen ziemlich coole mukke – überzeugt euch hier davon! wienkonzert wünscht viel spass bei diesem tollen, abwechslungsreichen konzertprogramm!

hard facts:
22.08. – 23.08.2016 / and there come the wolves / wiesen / vvk: festivalpass ab 99 euro (via öticket)
23.08.2016 / krs-one / arena / vvk: 29,70 euro (via öticket)
24.08.2016 / james choice & the bad decisions, isoulate / b72 / FREIER EINTRITT
24.08.2016 / show me the body / chelsea / vvk: 15 euro (via öticket)
25.08.2016 / top! / chelsea / vvk: 7 euro (via ntry)
26.08.2016 / the boys you know / b72 / FREIER EINTRITT
26.08. – 27.08.2016 / desert sun 2016: stoner rock festival / viper room / ak: 10 euro
26.08. – 28.08.2016 / akustik woodstock / heuer am karlsplatz / FREIER EINTRITT
27.08.2016 / gürtelnightwalk: gin ga, gospel dating service / b72 / FREIER EINTRITT
27.08.2016 / gürtelnightwalk: the clashinistas, the crispies / chelsea / FREIER EINTRITT
27.08.2016 / gürtelnightwalk: the geezers, wiener blond, die gewürztraminer / loop / FREIER EINTRITT
27.08.2016 / gürtelnightwalk: bulbul, ash my love, sluff / rhiz / FREIER EINTRITT
27.08.2016 / gürtelnightwalk: tankris, jay cooper, lausch, koko, tokan / kramladen / FREIER EINTRITT
27.08.2016 / gürtelnightwalk: voodoo jürgens, witwer, half/half / the loft / FREIER EINTRITT
27.09.2016 / crossing donau: murderbeatz, bagage, petermorphose, dawn of time / das bach / ak: 12 euro
28.08.2016 / sunflower bean / b72 / vvk: 16 euro (via öticket)

on air | chilibox radio feat. wienkonzert | podcast vom 18.08.2016

radiosendung nummer 12 widmete sich voll und ganz dem „and there come the wolves festival„, welches am 22. und 23.08. in wiesen über die bühne geht. passend dazu kamen „all faces down“ ins studio (welche auch auf dem festival-line-up vertreten sind) und plauderten, sowie spielten ein paar akustiknummern.

nochmal die eckdaten: die chilibox crew und wienkonzert haben einmal im monat einen sendeplatz zur verfügung; nämlich jeden dritten donnerstag auf radio orange 94.0 von 22:00 bis 23:00 uhr. über funkwellen in wien, über livestream und handyapp auf der ganzen welt zu hören.

podcast zum nachhören gibts übrigens gleich hier unterhalb:

konzertinfos zur sendung:
22.08.-23.08.2016 / and there come the wolves / wiesen (tickets)
16.09.2016 / 15 jahre ink music / wuk (tickets)
16.09.2016 / a fat wrack – the punk umentary / arena wien (tickets)
29.09. – 01.10.2016 / waves festival / rund um das wuk (tickets)

die nächste radiosendung findet am 15.09.2016 von 22:00 bis 23:00 uhr statt.

spotlight | and there come the wolves festival

jessas! diesen sommer durften ja bereits einige neue festivals ihr debüt in wiesen feiern, zu guter letzt darf sich nun auch das „and there come the wolves festival“ beweisen und zeigen was es drauf hat. gesetzt wurde auf bekannte acts, die bereits mehrfach bewiesen haben, dass sie die alten und neuen punkrock-fans aus der reserve locken können.

auch wenn montag und dienstag vielleicht nicht zu den favorisierten festivaltagen gehören, darf man sich trotzdem freuen. auf viel gitarren-geschrammel, auf moshpits und wall of deaths, auf pogo-tänze und jede menge bier.

wer zu faul ist, die musiktipps unterhalb durchzuhören, kann auch einfach am 18.08. um 22 uhr das radio einschalten: chilibox und wienkonzert planen nämlich eine sondersendung zum festival auf radio orange 94.0, inklusive der wunderbaren band „all faces down“ als studiogäste. mehr infos zur sendung findet ihr übrigens hier.

22.08. – 23.08.2016 / and there come the wolves festival in wiesen / vvk: 99 euro (via öticket)

tipps – abseits von donots, millencolin und sum41 – für montag:
kmpfsprt, schmutzki, clutch, ghost town und sleeping with sirens




tipps – abseits von nofx, brian fallon und mad caddies – für dienstag:
this amity, swmrs und arcane roots


weitere informationen zum festival findet ihr hier.