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am pfingstmontag war es endlich soweit: nine inch nails in der wiener stadthalle und ich hatte keine vorstellung, wie es werden würde. und überhaupt: ich mag einige songs recht gerne, trotzdem war ich mir bis zu beginn der show nicht sicher, ob es mir auch live gefallen würde.

die vorband „cold case“ habe ich nur am rande mitbekommen – und wegen dem schwachen licht leider auch kein foto zustande gebracht. eines sei nur gesagt: für mich klangen sie ein bisschen wie die white lies, nur mit einer postion düsterkeit und ein bisschen hass. aufgrund des stadthallen-auftritts würde ich aber keine konzertgeh-empfehlung aussprechen, dafür war es mir ein bisschen zu langweilig, obwohl die visuals zeitweise schon ganz nett waren.

und dann wurde es dunkel. ein paar gestalten vor einer riesigen videoleinwand erschienen und wurden ganz dezent beleuchtet. und dann sang er, der fabelhafte mann am mikro namens trent reznor. ich war sofort gefangen von seinem stimmorgan und der bühnenpräsenz.

im vorfeld wurde mir erzählt, dass das nin-publikum ein sehr angenehmes ist – sie bewegen sich nämlich kaum. und: so war es auch. ab und an wurde mitgewippt, doch meistens verharrten die meisten in starrem staunen, denn zu sehen gab es allerhand auf der bühne! ein nine inch nails konzert anzuschauen bedeutet vor allem eines: ein visuelles spektakel begutachten zu können. selten etwas gesehen, was vergleichbar wäre. musik und licht waren minutiös aufeinander abgestimmt, abwechslungsreich und wunderschön. einmal wirkte es so, als wollten sie ein loderndes höllenfeuer nachstellen, dann glich die lichtshow einem gewitter und manchmal wurden auch einfach nur videosequenzen aus kriegen gezeigt. es passierte zuviel um alles beschreiben zu können! auch wechselten sich gitarren mit synthesizer ab, das bühnensetup war immer unterschiedlich. selbst der drummer bekam seine anerkennung und wurde gleich ziemlich am beginn der show gut beleuchtet als er ein kleines drumsolo von sich gab.

und da wären wir auch schon beim sound, für den die stadthalle normalerweise nicht gerade glänzen kann. vielleicht hatten sie einen richtig guten tontechniker am start, auf jeden fall hörte sich alles wirklich wunderbar an. vielleicht lag es aber auch an den nine-inch-nails-songs, die doch sehr oft nach der devise „weniger-ist-mehr“ leben. man konnte jedes instrument heraushören und trotzdem war es ein zusammenpassendes klangerlebnis. ein bisschen düster, ein bisschen fabrik-hallen-feeling, ein bisschen rock, einen hauch metal und eine kräftige stimme.

das angenehme publikum war gegen ende immer noch angenehm, doch wurde auch vereinzelt schon ein wenig das tanzbein geschwungen. ein kleines bisschen nervig war das security-personal, das penibel darauf achtete, dass keine videoaufnahmen vom konzert gemacht wurden. aber das tat der stimmung keinen abbruch. vor den zugaben war das wiener publikum dann richtig, richtig laut und auch trent reznor schien richtig aufgetaut zu sein. perfekt um das grande finale einzuleiten.

und der schlusssong war eindeutig das highlight des gesamten abends und brachte absolutes gänsehautfeeling in die wiener stadthalle: „hurt“ ging durch mark und bein, wenn da nicht sogar ein paar tränen im publikum geflossen sind. unglaublich schön! nine inch nails – immer immer immer wieder gerne!!






Eine Meinung zu “konzert #45: nine inch nails @ stadthalle wien | 09.06.2014

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