austrotunes präsentiert künstler:innen mit lebensmittelpunkt österreich – in form einer kurzen biographie und einem einzigen song. denn manchmal reicht ein song, um eine band zu verstehen. oder zumindest das gefühl, das sie hinterlässt
alles begann, als sänger pádraig mac mahon seine heimat irland verließ und während der corona-pandemie nach wien zog. wie es sich für einen iren gehört, musizierte er auf der straße – dort lernte er weitere musikbegeisterte kennen, die später seine bandkollegen wurden. den drummer gabelten sie auf, nachdem sie gemeinsam in einer kaputten straßenbahn eingesperrt worden waren. the belgian blue, eine fünfköpfige band, war im jahr 2023 schließlich geboren.
dass sich ihr können schnell herumsprach, überrascht nicht: egal ob wien, deutschland, tschechien oder die schweiz – ihre konzerte ziehen menschen an. im mai 2025 erschien ihre erste ep „summersweeps„, das release-konzert in der kleinen halle der arena war zum bersten gefüllt und umwerfend. the belgian blue besitzen eine seltene größe, ohne jemals angeberisch zu wirken. ihre songs reißen mit – selbst jene, die eigentlich standhaft bleiben wollen. sie sind ein geschenk für die österreichische musikszene, weil sie scheinbar mühelos einen bezaubernden song nach dem anderen erschaffen.
besonders hervor stach beim konzert jedoch „sorry, chicago„: eine indie-folk-hymne zwischen laut und leise, voller sehnsucht und zerbrechlichkeit – und gleichzeitig wie ein euphorischer ruf darüber, dass es diese band überhaupt gibt.
