geordie greep wurde 1999 in walthamstow im nordosten von london geboren. aufgewachsen in einem musikalisch offenen umfeld, vor allem durch seinen vater, kam er schon früh mit sehr unterschiedlichen stilrichtungen in kontakt – von prog rock über jazz bis hin zu soundtrack- und orchestralem material. diese breite musikalische prägung sollte später seinen zugang zum songwriting stark beeinflussen.

seinen ersten kontakt mit musik hatte greep über die video- und spielkultur der frühen 2000er jahre, insbesondere guitar hero, bevor er im alter von etwa acht jahren seine erste gitarre bekam. parallel dazu begann er, sich intensiv mit bandmusik auseinanderzusetzen und spielte in verschiedenen schulprojekten, bevor er später die brit school in london besuchte, eine ausbildungseinrichtung, aus der viele spätere britische indie- und popmusiker hervorgegangen sind.

an der brit school lernte er schließlich matt kwasniewski-kelvin kennen, mit dem er gemeinsam erste musikalische ideen entwickelte. kurz darauf stießen cameron picton und morgan simpson dazu, und aus diesem umfeld heraus entstand 2017 die band black midi. erste auftritte fanden im süd-londoner venue the windmill statt, das später zu einem zentralen punkt der sogenannten windmill-scene wurde.

black midi entwickelte sich in kurzer zeit zu einer der auffälligsten neuen bands der britischen experimentellen rockszene. mit ihrem debütalbum schlagenheim (2019) wurde die band international bekannt, gefolgt von cavalcade (2021) und hellfire (2022). ihre musik bewegte sich zwischen math rock, post punk, jazz und avantgarde, geprägt von stark wechselnden strukturen und einem sehr dynamischen, oft unvorhersehbaren zugang zu songwriting und performance. greep war dabei als sänger, gitarrist und songwriter eine zentrale figur der band.

nach einer intensiven phase von touren und studioarbeit kam es ab 2024 zu einer pause bzw. einem inoffiziellen hiatus von black midi. in diesem zusammenhang begann greep, erste eigene solokonzerte zu spielen und neue materialien außerhalb des bandkontexts zu entwickeln. noch im selben jahr erschien sein erstes soloalbum the new sound (2024), das stilistisch stärker auf narrative formen, jazz- und latin-influencen sowie theatralische kompositionen setzt, dabei aber den experimentellen zugang seiner bisherigen arbeit weiterführt.

seitdem tritt geordie greep als solokünstler auf und arbeitet weiter an seinem eigenen projekt, das sich klar von black midi abgrenzt, aber weiterhin auf komplexe, oft erzählerische songstrukturen setzt. 

08.07.2026 / geordie greep in der flucc wanne (fb-event) (tickets

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.