ruhige songs, schönes licht: syml war im wuk.

sonntag abend konzerte sind so eine sache. eigentlich bin ich sonntag abend immer sehr müde und nicht motiviert rauszugehen, aber manchmal schleichen sich eben konzerttermine in den kalender, und dann muss man sich selbst einen schubs geben. irgendwie war ich eh motiviert – erstes richtiges konzert des jahres – andererseits halt auch nicht. wie auch immer.

der abend begann mit dem support-gig von „ber„, einer künstlerin mit einer sehr schönen stimme. sie erzählte ein paar nette dinge auf der bühne und wirkte insgesamt sehr sympathisch.

auch sympathisch, aber leicht distanziert wirkte dann „syml„, als er die bühne betrat. mit haube am kopf stand er etwas angewurzelt mit seiner gitarre mitten auf der bühne, direkt neben seinem keyboard/klavierspieler. sanfte balladen, minimal aufbrausende hymnen und elektronisch angehauchte stücke drangen mir und der anwesenden menschenmenge zu ohren.

auf der bühne selbst passierte grundsätzlich nicht viel: das licht wechselte in verschiedene farben und intensitäten – mal sanft, mal stark – genau wie die songs. ohne diese lichtgestaltung hätte das konzert sicherlich weniger gewirkt. besonders beeindruckend waren die leuchstäbe im hintergrund, die im takt eingesetzt wurden und eine schöne stimmung erzeugten.

die ruhigeren stücke ließen das publikum – mich eingeschlossen – manchmal leicht unruhig werden. manchmal fragte ich mich: „kommt da noch was, oder war’s das?“ die meisten zuschauerinnen schauten andächtig nach vorne, ich meistens auch. ab und zu lehnte ich mich hinten an die wand und gähnte vielleicht kurz. es war gar nicht so leicht, sich über die gesamte dauer auf die performance zu konzentrieren, wenn er die meiste zeit eher ruhig blieb.

die größten highlights für mich waren das billie eilish-cover und der moment, als ber während eines langsamen liedes nochmal die bühne betrat. ein wenig abwechslung in der stimmfarbe tat unheimlich gut. am ende kam noch symls hit „where’s my love“, der mir angenehme gänsehaut bescherte und den abend schön abrundete.

insgesamt war es ein solides konzert: schöne lichtgestaltung, einige großartige songs, sonst wenig aktion auf der bühne. würde ich wieder hingehen? wahrscheinlich schon – nur das nächste mal vielleicht ein bisschen ausgeschlafener.

SYML Setlist WUK, Vienna, Austria 2026, The Nobody Lives Here Tour


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