nxdia war im flex cafe und zeigte, dass sie mehr kann als nur einen tiktok-hit!
manchmal entdeckt man neue künstlerinnen ganz unspektakulär: beim durchscrollen des konzertkalenders blieb ich an „nxdia“ hängen. in der beschreibung stand etwas von einem tiktok-hit und das machte mich neugierig genug, im flex cafe vorbeizuschauen.
der abend begann bereits sehr vielversprechend: „naya sego“ rockte die bühne mit voller hingabe. sie hüpfte wie wild herum und erinnerte mich mit ihrer energie an eine weibliche mischung aus grandson und yungblud – roh, laut und extrem mitreissend!
danach betrat „nxdia“ die bühne und überzeugte nicht nur mit einer starken performance ab der ersten sekunde, sondern versprühte auch warmherzige mama-vibes. zwischen den songs sprach sie über lebensweisheiten, nahm sich zeit für kleine q&a momente und stand dem publikum mit rat und offenheit zur seite. war ich da noch auf einem konzert, oder in einer sprechstunde? wie auch immer!
„nxdia“ war abwechselnd an der gitarre oder nur am mikrofon, einmal tanzte sie mit einem stoffhai, meistens jedoch flirtete sie mit dem publikum, mit intensiven blicken und gesten. „nxdia“ war einfach durchgehend präsent. ein besonderes, erstes highlight war das mash-up-cover aus gotye’s „somebody that i used to know“ und sombrs „undressed.
von beginn an war ich verblüfft, wie zugänglich nxdia wirkte. sie ließ es sich auch nicht nehmen, mal von der bühne herabzusteigen, um mitten im publikum ein trauriges lied zu singen – sich langsam um die eigene achse drehend und dabei gefühlt jeder person tief in die augen blickend.
weitere highlights des abends: ein katy-perry-cover von „i kissed a girl“ und ein song mit dem lautstarken sprechchor „fuck that guy“. aber auch das spürbare gefühl von nähe, respekt und zusammengehörigkeit, machte diesen abend zu etwas besonderem. der größte hit folgte dann ganz am ende: „she likes the boy“.
meine neugier wurde belohnt, und dieses konzert wurde eines zum tanzen, zum fühlen und zum mehr-erfahren!









