16 jahre später am selben ort: the kills bewiesen mit minimalistischer rock-wucht und ikonischer performance, warum sie zeitlos sind.

der kreis sollte sich an jenem abend schließen: es war der 05.07.2009 als ich „the kills“ im vorprogramm der actic monkeys bei einem arena open air sehen durfte. ziemlich genau 16 jahre später kehrte ich an die selbe stelle zurück um die band bei ihrer eigenen headline-show zu bejubeln.

bevor ich aber meine jubelschreie starten konnte, durfte support-act „anda morts“ noch die bühne betreten. und wer mich kennt der weiß: ich werde in diesem leben kein fan mehr von deutschsprachiger musik (früher war das anders, aber früher war deutschsprachige musik auch sehr anders). also: ich ließ den auftritt über mich ergehen und konnte es kaum erwarten, bis die hauptband des abends an der reihe war.

ein glitzernder gold-streifen-vorhang im hintergrund, leichter bühnennebel und buntes, wild flackerndes licht: mehr brauchte es nicht um das duo „the kills“ in szene zu setzen. die beiden legten sofort los mithilfe ihrem sehr minimalistischen bühnensetup: gitarre(n) und mikrofon inklusive mikrofon-ständer. den rest erledigte die musik und die dazu gehörigen bewegungen. während jamie hince hingebungsvoll die gitarre spielte, zeigte sängerin alison mosshart wie großartig sie performen konnte, nämlich mit vollem körpereinsatz. mit skinny-jeans und plateau-schuhen kamen ihre verrenkungen am bühnenparkett noch besser zur geltung und ich fragte mich die ganze zeit: wie konnten ihre knochen, muskeln und bänder heil bleiben, wenn sie sich – ohne hinzufallen – nach hinten „legen“ konnte und gleichzeitig auch noch sang?

ihre bewegungen, verrenkungen und rockstarposen waren zweifelsohne das absolute highlight die ganze show über. aber auch das perfekt auf die musik abgestimmte licht und die wirklich wunderbaren eingängigen rock-songs machten diesen abend zu etwas sehr besonderen. denn so wie auch das instrumenten-setup waren natürlich auch die songs minimalistisch und trotzdem kantig, scharf, rockig. mit den unverwechselbaren stimmen wurde es zu einem traum, von dem ich gar nicht wusste, dass ich ihn hatte.

aber der kreis schloss sich dann auch irgendwie beim kleidungsstil der band: die karo-bluse von alison mosshart erinnerte mich auch stark an 2009, denn zu jener zeit kleidete ich mich ähnlich. und so wurde das konzert von „the kills“ irgendwie ein treffen mit der vergangenheit und gleichzeitig auch mit der zukunft: „the kills“ werden nie aus der mode kommen, „the kills“ werden immer grandiose musik machen (das wage ich jetzt mal zu behaupten) und „the kills“ werde ich immer zujubeln!

The Kills Setlist Sommer Arena, Vienna, Austria 2025
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