rock-show-glamour in der arena – primal scream lieferten ab!

eigentlich wollte ich diesem konzertabend beiwohnen, weil ich mal ein primal scream/bobby gillespie meme irgendwo gesehen hab (das ich natürlich nun nicht mehr finde, aber dafür dieses video). und wenn von jemanden memes erstellt werden, dann muss diese person eine außergewöhnliche persönlichkeit haben. und das war der grund, warum ich an jenem abend in die arena pilgerte.

als vorband und – im wahrsten sinne des wortes – anheizer des abends wurden „vlure“ aus glasgow engagiert. und ich habe selten so etwas wildes gesehen: die britische techno-band war in andauernder bewegung und wurde in kühles blitzlicht getaucht. ich war einfach nur geflasht, denn der sänger der band bewegte sich nicht nur auf der bühne, sondern auch durchs publikum. das war so einnehmend! die eindringlichen, klagenden synths dazwischen, der schnelle beat… all das sorgte für ein durchgehendes wow-gefühl meinerseits! was für eine eröffnung eines abends!

bei einer band wie „primal scream„, die bereits 1982 gegründet wurden, war es klar, dass besonders viele besucher der boomer-generation anwesend sein würden. als der gig der britischen truppe begann, war erkennbar: viele im publikum hatten endlich einmal ausgang und nutzten die gelegenheit über den durst zu trinken und alles lautstark zu besprechen, während die musik aus den boxen ertönte. nicht nur einmal wurde ich angeschüttet und angerempelt. aber ich wollte das gutmöglichst ausblenden und suchte mir dann etwas später weiter hinten einen platz, wo weniger angriffslustige besucher situiert waren. und dann konnte ich meine volle aufmerksamkeit „primal scream“ und ihrem rock-spektakel widmen.

„primal scream“ wurden von ventilatoren angeblasen (für die perfekten flatternden haare!), performten in festlichen, glitzernden outfits zeitlose songs und wussten, wie man eine show auf die beine stellt, die nach der guten alten zeit schreit. ohne viel schnickschnack, dafür mit viel mitsing-wuuuhuuu. man konnte sich gut dazu bewegen und das beste: ich langweilte mich nicht. auch, weil sänger boby gillespie eine regelrechte erscheinung war. anfangs noch in weißem blazer sang er später im aufgeknöpften, schwarzen hemd seine hits. und normalerweise hasse ich ja den klang des saxophons, aber bei primal scream war der saxophon-spieler absolut dazu-passend. besonders liebte ich auch diese typischen klavier/keyboard klänge, die den primal-scream-rock-hymnen noch ein bisschen mehr glamour verleihten.

rock-show-glamour, das war es, was „primal scream“ versprühten. ohne zu langweilen, sondern zu entertainen – mit interaktion und zeitlosen nummern. ich habs gefeiert – auch wenn ich nicht die zielgruppe war!

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