ein abend voller gegensätze: sanfte momente, harte drops und ein intensives open-air-erlebnis mit montell fish in der arena wien.

ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf „montell fish“ gekommen bin und warum ich zum konzert wollte, aber irgendwas an der musik hat mich offenbar derart fasziniert, dass ich hin musste. ausserdem musste ich wissen, welche art von publikum zu ihm pilgern würde, immerhin handelte es sich um eine 3000-personen-show im open air areal der arena!

bevor der amerikanische singer/songwriter die bühne stürmte, wurde erst mal platz gemacht für opener „dorian concept„. ich hatte ihn ewig nicht gesehen und freute mich über perfekt platziertes bühnenlicht zu den schönen, elektronischen songs. leider schätzten diese tatsache nicht alle anwesenden und plauderten lieber lautstark. das tat mir sehr leid für dorian concept, aber es war auch irgendwie vorhersehbar… leider.

irgendwann war es dann an der zeit für „montell fish„. er kam sehr verhüllt, mit schwarzer jacke, cap und kapuze darüber auf die bühne – seine beine waren noch das sichtbarste an ihm. na gut, es ging ja nicht unbedingt um sein aussehen, sondern um seine musik, und diese war ein wechselspiel zwischen sanften gesang und einem musikalischen drop nach dem anderen. es war quasi ein leise und laut, aber nur in bezug auf die menge der instrumentierung. die songs gingen sofort ins ohr, auch wenn man sie nicht kannte (und ich kannte wirklich sehr wenig). die lieder waren intensiv, mitreissend und voller musikalischer gegensätze – in kombination mit der schönen, sanften lichtshow entstand etwas großartiges.

am rande der bühne stand eine schattenbox, die aber nur selten zum einsatz kam. ehrlicherweise hätte man sich die vielleicht sparen können (um die band schön zentriert auf der bühne sehen zu können). ich fand es außerdem schade, dass „montell fish“ sich ziemlich lang unter seiner jacke versteckte – irgendwann zog er diese zwar aus und stand nur noch in muskelshirt und cap vor uns, aber: das hätte er ruhig früher machen können. ein sichtbares gesicht zu den songs hätte vielleicht noch etwas mehr nähe hergestellt.

wobei: er wollte dem publikum gegen ende eh ganz nah sein, hüpfte in den fotograben und besuchte die erste reihe. etwas befremdlich war die handyflut – ich nehme mich da nicht aus, ich hab ebenso gefilmt. aber es war diesmal einfach ein auffallend dauerhaftes handymeer. hoffentlich schämen wir uns alle nicht irgendwann dafür.

am schluss wurden die songs immer ähnlicher, oder ich war sattgehört. trotzdem: montell fish lieferte ein sehr einprägendes konzerterlebnis und ich bin froh, dieser veranstaltung beigewohnt zu haben!

Montell Fish Setlist Sommer Arena, Vienna, Austria 2025


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