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von der band „polkov“ habe ich vor rund zwei jahren zum ersten mal gehört: damals verliebte ich mich in den leichten, sehnsuchtsbehafteten song „promised land“ und sah anschließend auch zwei gigs, einen im radiokulturhaus und einen in der fluc wanne. daraufhin wollte ich polkov öfter mal sehen, aber alle gelegenheiten lösten sich immer wieder in luft auf – mal durch krankheitsabsage und mal weil die konzertvenue einfach weit weg war. dass ich die band tatsächlich noch zu gesicht bekommen würde, wagte ich ja kaum zu hoffen, aber es passierte. und zwar am nikolaustag im chelsea.

den warm-up-act verpasste ich ganz klassisch wieder mal, aber nicht wegen zu-spät-kommen sondern wegen den vielen tollen menschen, die an diesem abend anwesend waren und mit denen ich natürlich plaudern musste. kurz bevor polkov dann auf die bühne starteten, suchte auch ich mir ein plätzchen im gürtelbogenlokal um die show verfolgen zu können.

das chelsea war voll, der gig begann ziemlich unspektakulär: etwas unbeeindruckt legte die gruppe los, spielte einige ihrer schönen folk-pop-lieder und berieselte das anwesende publikum mit ihren tönen. was mich von anfang an überraschte: alle nummern wirkten total vertraut und wohl bekannt, auch wenn meine playlisten eher selten songs von polkov beinhalten. und eigentlich kannte ich auch nur die youtube-hits der band und war erstaunt, wie schnell es doch ging, dass mich die nummern quasi durchs set getragen haben. ebenfalls schön: dass auch die gruppe mit jedem song immer mehr eins wurde mit ihrer musik, sie sich anlächelten und rege, wortlose kommunikation herrschte zwischen den bandmitgliedern.

dass sich ein paar lieder immer mal in kleine jams und noisige extended-versionen verwandelten, störte mich gar nicht, im gegenteil: dieses treiben lassen, diese natürliche „entwicklung“ der songs war perfekt, um noch mehr reinzukommen, um sich fallen und mitnehmen zu lassen von diesen leichten soundwelten dieser burschen. aber nicht jeder dürfte die musik so wahrgenommen haben. zur „closer“-album-release-show waren sehr viele leute gekommen, aber leider waren einige menschen lieber in ihre gespräche vertieft statt dem treiben auf der bühne zuzusehen. anfangs war das nicht so störend, aber bei den etwas ruhigeren songs dann doch etwas nervig. wieso kann man nicht einfach rausgehen, wenn man quatschen will?

wie auch immer – ich war trotzdem noch voll da und versunken in den polkov-melodien. eine tolle abwechslung war der gesangspart des keyboarders – niemand legt sich so rein in eine performance und erweckt einen songtext so zum zum leben wie er. mein persönliches highlight der show war der song „my sweet oblivion“ – mehr in klängen verpacktes, nostalgisches sich-nach-etwas-sehnen geht nicht. was eher nicht so cool war, war die verlautbarung, dass dies der letzte auftritt gewesen sei – die band wolle sich eine kreative schaffenspause gönnen. na dann hoffen wir mal dass es wirklich eine pause bleibt – nie hab ich polkov besser erlebt als an diesem abend und nie waren die songs so vollbepackt mit hitpotenzial. das wegzuschmeissen wäre schade, deswegen liebe polkovs: kommt bald wieder zurück!

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